Vor einem Jahr, im Mai 2020 habe ich meinen Kia e-Niro nach über 12 Monaten Wartezeit erhalten. Rund 15.000 Kilometer später, im Mai 2021 war jetzt die erste Inspektion fällig.

Da es viele Spekulationen zum Thema Kosten der Inspektion beim e-Niro gibt, liste ich mal genau auf, was auf meiner Rechnung steht:

Inspektionskosten Kia e-Niro, Mai 2021

Inspektion                                            126,00 €
KIA Karosserie-Inspektion                      42,00 €
Klimaanlagen-Desinfektion Pollenfilter  15,00 €
Innenraumluftfilter                                  28,58 €
Airco Well 75 ml                                     15,90 €

Macht zusammen 227,48 Euro, inklusive Mehrwertsteuer also 270,70 Euro für die Erstinspektion. Ob es üblich ist, den Pollenfilter zu desinfizieren und den Innenraumfilter zu wechseln, weiß ich nicht. War mir aber ganz recht – wer hat in diesen Pandemiezeiten schon Lust auf Viren in der Atemluft.

Leider wurden nach der Inspektion weder der Innenraum gereinigt noch das Auto gewaschen. Schade! Bei meinen vorherigen Fahrzeugen fand ich das immer einen angenehmen Service. Auch wenn mir bewusst ist, dass ich diesen Service in irgendeiner Weise mitbezahlt habe.

Unterbodenschutz zusätzlich

Was mir gut gefallen hat: In der Werkstatt zeigte und erklärte mir der zuständige Mechatroniker das Auto auf der Hebebühne. Ich konnte den dicken Aluminium-Bodenschutz des Akkubereichs sehen und befühlen. Die Bedenken, mir die Akkus durch Aufsetzen auf einem Hindernis zu beschädigen, habe ich dabei über Bord geworfen. So schnell passiert da nichts. Der Mechatroniker hat mich auf ein paar kleine Rostflecken am Unterboden hingewiesen. Darauf habe ich einen Unterbodenschutz für rund 100 Euro beauftragt, damit die empfindlichen Stellen in Zukunft besser vor Streusalz geschützt sind.

Rückblick auf das erste Jahr mit dem Kia e-niro Modell 2020

Mein Fazit nach einem Jahr: Ich bin wirklich zufrieden mit meinem Elektroauto.

Das Laden an der Wallbox in der heimischen Garage ist selbstverständlich geworden. Ich warte noch darauf, dass ich eines Tages losfahren möchte, aber vergessen zu habe, zu laden. Zugegeben: Einmal ist mir nachts eingefallen, dass ich für die Fahrt am nächsten Tag noch laden muss. Barfuß bin dann runter in die Garage getapst. War aber kein Problem, kurz vor der Fahrt am nächsten Morgen hatte der 64 kWh-Akku 100 Prozent erreicht. Und einmal habe ich meinen e-niro bei einem Kunden an die Steckdose gehängt. Aber es hätte damals auch ohne dieses Not-Laden gereicht, um wieder nach Hause zu kommen. Hinterher ist man meistens klüger!